Ratgeber Verkehrsrecht
Was Sie jetzt wissen sollten.
Bußgeldbescheid, drohendes Fahrverbot oder Ärger nach dem Unfall — im Verkehrsrecht sind die Fristen kurz und die Fehlerquoten hoch: Viele Messungen und Bescheide sind angreifbar. Der Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid muss innerhalb von 2 Wochen eingehen.
Bußgeldbescheid — Einspruch lohnt oft
Messfehler, fehlerhafte Anhörung, abgelaufene Verjährung: Ein erheblicher Teil der Bescheide hält einer Prüfung nicht stand. Gerade bei drohendem Fahrverbot oder Punkten lohnt der Einspruch — mit Rechtsschutz meist ohne Kostenrisiko.
Unfall — Schaden vollständig durchsetzen
Die gegnerische Versicherung reguliert selten freiwillig vollständig: Wertminderung, Nutzungsausfall, Schmerzensgeld und Gutachterkosten werden gern „vergessen". Bei fremder Haftung zahlt die Gegenseite auch Ihren Anwalt.
Fahrverbot und Punkte
Bei beruflicher Angewiesenheit aufs Fahren lässt sich ein Fahrverbot teils gegen eine höhere Geldbuße abwenden. Ab 8 Punkten in Flensburg ist der Führerschein weg — rechtzeitig gegensteuern.
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